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Kindertagespflege
Tätigkeitsbegleitende Fortbildung für Tagespflegepersonen
Qualifizierungsmodul:
Stressvermeidung und Stressbewältigung in der Kindertagespflege
Einführung
Einführung in das Qualifizierungsmodul
Das Qualifizierungsmodul Stressvermeidung und Stressbewältigung in der Kindertagespflege setzt da an und verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Empfehlungen, um einerseits qualitätsorientiert und nachhaltig Kindern und Eltern Kontinuität und Sicherheit zu geben und andererseits den Tagespflegepersonen Arbeitszufriedenheit und Bestätigung zu vermitteln. Für einen guten Arbeitsprozess in der Fortbildungsgruppe werden die Kompetenzen der einzelnen Teilnehmer/-innen, ihr Wissen, ihre Haltung, ihr Verständnis und ihre (Arbeits-)Erfahrung und Routine mit kleinen Kindern einbezogen. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Teilnehmer/-innen haben einen gleichberechtigten Platz in der Gruppe.
Aufbau des Qualifizierungsmoduls - Ziele und Inhalte
Die Zeitangaben sind als Empfehlungen für eine Gruppengröße von 14 Teilnehmern/ Teilnehmerinnen zu verstehen und können je nach Interessenlage der Teilnehmer/-innen und Gruppengröße etc. variieren. Aus diesem Grund gibt es auch keine Vorgaben für die Pausen, die individuell von dem Fortbildner oder der Fortbildnerin eingepasst werden können. Die Seminarblöcke sind so aufgebaut, dass genügend Zeit und Raum für Fragen, Alltagserfahrungen sowie Praxisreflexion gegeben sind, damit Impulse zu Veränderungen im beruflichen und privaten Alltag bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ankommen. Neben den Vorschlägen zur methodischen Umsetzung der Inhalte ist der Einsatz eigener/anderer Materialien ausdrücklich gewünscht. Qualifikationsziele der tätigkeitsbegleitenden Fortbildung sind die Erweiterung der eigenen Fach- und Handlungskompetenz sowie der sozialen und personalen Kompetenz. Das bedeutet, dass die Tagespflegeperson:
- den Stressbegriff sowie Ursachen von Stress kennt,
- (Aus-)Wirkungen von Stress/Stressreaktionen auf den Organismus kennt,
- typische Stresssituationen erkennt und diese reflektiert,
- das eigene pädagogische Handeln reflektiert,
- einen Überblick über verschiedene Methoden der Stressbewältigung hat,
- die Bedürfnisse und Interessen der Kinder erfasst,
- die eigenen Bedürfnisse und Grenzen kennt,
- über ein Verständnis des Zusammenwirkens von Tagespflegeperson und Eltern für die Arbeit mit den Kindern verfügt,
- weiß, wo sie Unterstützung in schwierigen Situationen und Fällen bekommt.
Anforderungen an Fortbildnerinnen und Fortbildner
Um das Wissen und die Erfahrungen festzuhalten, ist es ein Bestandteil der tätigkeitsbegleitenden Fortbildung, dass die Teilnehmer/-innen ihr individuelles Lerntagebuch führen.1 Damit soll erreicht werden, dass sich die Teilnehmer/-innen bedarfs- und bedürfnisorientiert mit den eigenen Lerngegenständen auseinandersetzen.
1 Zur Einführung siehe 1. Seminarblock
Hinweise zu den Symbolen des Qualifizierungsmoduls:
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Einführung |
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Auswertung |
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Übung |
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Empfehlung, Anmerkung und Hinweis |
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